Mediation auf Führungsebene · Hamburg
Das Team scherzt schon: die zwei Chef:innen streiten sich.
Wenn die Menschen, die das Unternehmen führen, nicht mehr miteinander reden können, steht alles still. In der Mediation für Geschäftsführung, Gesellschafter:innen und Vorstände klären wir, ob und wie es gemeinsam weitergeht – bevor die Trennung der einzige Ausweg scheint.

Kommt Ihnen das bekannt vor?
Eigentlich gleichberechtigt. Eigentlich.
Wenn mich Geschäftsführer:innen, Gesellschafter:innen oder Vorstände anrufen, höre ich oft dieselben Sätze. Meistens haben sie schon alles versucht: Einzelgespräche, Aussprachen in der Runde, einen Workshop, manchmal sogar eine Mediation. Und sind erschöpft von der Auseinandersetzung.
Oft bin ich die letzte Option vor der Trennung. Das müsste nicht so sein – je früher Sie anrufen, desto leichter ist es zu klären.
Sätze, die ich am Telefon höre:
- „Er drängt sich an die Spitze – dabei sind wir eigentlich gleichberechtigt.“
- „Im Meeting stimmt sie zu, hinterher macht sie etwas anderes.“
- „Ich habe es mehrfach angesprochen. Wir kommen einfach nicht weiter.“
- „Alle haben sich auf mich eingeschossen. Ich bin der Sündenbock.“
- „Wir müssen jetzt eine wichtige Investitionsentscheidung treffen – und sind blockiert.“
- „Wir haben schon eine Mediation versucht. Hat nicht funktioniert.“
Was diese Konflikte besonders macht
Auf Augenhöhe kann niemand eine Ansage machen
Im Team kann eine Führungskraft notfalls entscheiden. Zwischen Gesellschafter:innen, Co-Geschäftsführer:innen oder im Vorstand gibt es diese Abkürzung nicht: Niemand kann den anderen anweisen. Deshalb schwelen diese Konflikte oft monatelang – während wichtige Entscheidungen liegen bleiben und das Unternehmen zuschaut.
Häufig spielt auch die Struktur mit hinein: Gesellschaftsverhältnisse oder Zuständigkeiten, die nie ganz klar geregelt wurden. Das ist den Beteiligten selbst meist gar nicht bewusst – sie erleben nur die Reibung. Die Klärungshilfe hat einen systemischen Hintergrund: Wir schauen nicht nur auf die Personen, sondern auch darauf, wie die Organisation aufgebaut ist, in der der Konflikt stattfindet.
In Konflikten wird es leicht persönlich. Das hat nichts mit Ihnen zu tun – das ist normales Konfliktgeschehen. Der Versuch, „zurück zur Sache“ zu kommen, macht es meistens schlimmer.
Meine Rolle
Allparteilich – nicht neutral
Viele fürchten, dass es in der Mediation „persönlich wird und man sich nur noch gegenseitig Vorwürfe macht“. Diese Angst nehme ich ernst – dafür gibt es meine Rolle: Ich bin nicht neutral, ich bin allparteilich. Ich kann jede Partei einzeln vertreten. Auch wer sich gerade schwach oder in die Enge gedrängt fühlt, bekommt von mir eine starke Stimme gegenüber den anderen.
So entsteht ein Rahmen, in dem die persönlichen Themen angesprochen werden können – ohne dass jemand untergeht. Wie diese Klärung methodisch funktioniert, lesen Sie auf der Seite Klärungshilfe.
Niemand muss etwas sagen. Solange alle relevanten Personen im Raum sind, reicht es, wenn eine Partei anfängt, sich zu erklären.
Der Ablauf
Klären, ob und wie es gemeinsam weitergeht
Klarheit, nicht erzwungene Harmonie: Können wir weiter zusammenarbeiten – und zu welchen Bedingungen? Oder ist eine faire Trennung der bessere Weg?
Auftragsklärung
Gemeinsames Gespräch: Was soll geklärt werden, wer gehört an den Tisch – und was passiert, falls die Mediation scheitert? Auch das besprechen wir vorab offen.
Gemeinsamer Termin
1,5 bis 2 Tage, alle Beteiligten im Raum. Jede Seite erklärt sich ohne Unterbrechung – ich sorge dafür, dass jede Sicht verständlich wird.
Klärung in der Tiefe
Wir bleiben nicht bei den Vorwürfen stehen, sondern klären, worum es wirklich geht – erst dann tragen Vereinbarungen.
Vereinbarungen
Konkrete Regeln für die weitere Zusammenarbeit – oder die Grundlage für eine saubere, respektvolle Trennung. Mit Follow-up.
Häufige Fragen
Was Geschäftsführer:innen und Gesellschafter:innen mich vorab fragen
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