Die Methode hinter dem Gespräch
Transformative Mediation in HamburgSie führen. Ich folge.
Transformative Mediation ist eine Form der Mediation, die Robert A. Baruch Bush und Joseph P. Folger 1994 beschrieben haben. Sie verändert, wie Menschen im Streit miteinander umgehen: Beide Seiten werden klarer und können einander wieder zuhören. Ich arbeite damit in Hamburg und online, mit Paaren, Familien und Freundschaften.

Die Grundidee
Streit macht fast jeden kleiner, als er ist.
Bush und Folger haben beschrieben, was Konflikte mit Menschen machen. Fast jeder wird unsicherer, als er eigentlich ist, und misstrauischer gegenüber der anderen Seite. Beides schaukelt sich auf, bis man sich Sätze sagen hört, die man so nie sagen wollte. Das ist eine normale Reaktion auf Streit, kein Charakterfehler.
Hier setzt die Methode an. Sie behandelt einen Streit nicht in erster Linie als Problem, das jemand lösen muss, sondern als Gespräch, das wieder gelingen soll. Wenn das gelingt, finden die Beteiligten Lösungen für ihre Sachfragen meist selbst.
Mediation ist ein Prozess, in dem eine dritte Person Menschen im Konflikt hilft, die Qualität ihres Umgangs miteinander zu verändern: von negativ und destruktiv zu positiv und konstruktiv.
Robert A. Baruch Bush und Joseph P. Folger, sinngemäß übersetzt
Was sich verändert
Erst werden Sie klarer, dann hören Sie einander wieder.
Bush und Folger nennen die beiden Veränderungen Empowerment und Recognition. Gemeint ist etwas Alltägliches.
Klarer werden
Wer streitet, weiß oft selbst nicht mehr genau, was er will. Im Gespräch sortiert sich das. Man wird ruhiger und sicherer darin, es zu sagen, ohne dass jemand einen beruhigen muss.
Einander wieder hören
Wer bei sich selbst wieder sicher ist, kann der anderen Seite zuhören, ohne sich gleich zu verteidigen. Verstehen heißt dabei nicht zustimmen. Recht geben muss niemand.
Beides geschieht in kleinen Schritten, oft vor und zurück. Deshalb zählt in der transformativen Mediation schon ein Satz, der bei der anderen Seite ankommt. Eine Einigung ist möglich, aber nicht das einzige Ziel.
Meine Rolle
Ich folge dem Gespräch, statt es zu lenken.
Viele erwarten von einer Mediation, dass jemand das Gespräch in die Hand nimmt. In der transformativen Mediation bleibt es in Ihrer Hand. Das entlastet, weil niemand über Ihren Kopf hinweg entscheidet.
Was ich tue
- Ich gebe wieder, was ich höre, möglichst mit Ihren Worten.
- Ich fasse zusammen, wo Sie sich einig sind und wo nicht.
- Ich frage, wie Sie weitermachen wollen, wenn es hakt.
- Ich lasse Gefühle und alte Geschichten zu.
Was ich nicht tue
- Ich lege keine Tagesordnung fest.
- Ich stelle keine Gesprächsregeln auf.
- Ich schlage keine Lösung vor.
- Ich bewerte nicht, wer recht hat.
Transformative Mediation oder Klärungshilfe?
Ich arbeite mit beiden Methoden. Welche passt, hängt von Ihrem Ziel ab.
Transformative Mediation
Wenn Sie wieder anders miteinander umgehen wollen, ohne dass sofort etwas entschieden werden muss.
- Sie führen, ich folge dem Gespräch.
- Zwei Stunden, direkt buchbar, auch online.
- Ergebnis: ein anderes Gespräch, oft auch eine Absprache.
Wo ich sie einsetze
Ich setze sie bei Paaren, Familien und Freundschaften ein.
Paarmediation
Zwei Stunden, um wieder miteinander reden zu können, oder zwei Tage für Klarheit.
Mehr erfahren →Familienmediation
Für Geschwister, für Eltern und erwachsene Kinder und für Freundschaften.
Mehr erfahren →Über mich
Ausbildung bei Tilman Metzger, Meisterkurs Transformative Mediation, Mitgliedschaften.
Mehr erfahren →Häufige Fragen
Transformative Mediation – kurz erklärt
Stand: September 2026
Ausprobieren statt lesen
Zwei Stunden, in denen Sie das Gespräch führen.
Für Paare, Familien und Freundschaften, vor Ort in Hamburg oder online. Ablauf und Preis finden Sie auf der jeweiligen Seite.