Zwei Tage · ein klares Ergebnis

Paarmediation in Hamburg Wieder wissen, woran Sie miteinander sind.

Dieselben Themen, dieselbe Schleife, seit Monaten. Sie wollen wieder zueinander finden oder endlich Klarheit? Ich biete keine Gesprächsreihe über Monate: An zwei Tagen am Stück nehmen wir uns die Punkte vor, die bei Ihnen konkret auf dem Tisch liegen. Sie halten Vereinbarungen fest wie es weitergeht.

Hamburg Vor Ort im Mediationsraum Zwei Tage am Stück
Simon Bergmoser – Mediator für Paarmediation in Hamburg

Erkennen Sie sich wieder?

Die Themen sind alt. Die Schleife auch.

Sie fangen abends ein Gespräch an, das Sie beide schon dutzendfach geführt haben. Nach zehn Minuten sind Sie an derselben Stelle wie beim letzten Mal, und einer von Ihnen steht auf.

Einer redet, einer schweigt. Der eine hält das Schweigen für Desinteresse, der andere hält das Reden für Druck. Aus der jeweiligen Sicht stimmt beides.

Es gibt ein Thema, um das Sie herumlaufen. Geld, Nähe, die Eltern, eine Verletzung, über die nie richtig gesprochen wurde. Sie wissen beide, dass es da ist.

Nach außen funktioniert alles. Die Kinder merken nichts, glauben Sie. Aber Sie zählen die Stunden, bis der Abend vorbei ist.

Die eine Sicht

„Ich spreche es immer wieder an, weil mir etwas an uns liegt.“

Die andere Sicht

„Ich sage irgendwann nichts mehr, weil ich weiß, wie es endet.“

Beide Sätze sind wahr. In der Mediation bekommen sie nacheinander Platz – ohne Unterbrechung, ohne dass jemand recht behalten muss.

Mediation oder Therapie?

Paarmediation ist keine Paartherapie.

Beides hat seinen Platz, die Formate lösen nur verschiedene Aufgaben. Wer bei mir anruft, hat meistens ein konkretes Thema, das jetzt geklärt werden soll.

Paartherapie

Warum wir so sind, wie wir sind

Sitzungen im Wochen- oder Zwei-Wochen-Takt, über Monate. Es geht um Muster, Herkunft und das Innenleben Ihrer Beziehung. Das braucht Zeit und bekommt sie auch.

  • Sitzungen über Monate hinweg
  • Blick auf Muster und Biografie
  • Prozess mit offenem Ende

Paarmediation bei mir

Was zwischen Ihnen steht – und was künftig gilt

Zwei Tage am Stück mit einem festen Ziel: die strittigen Punkte durchgehen, hinter die Vorwürfe schauen, und am zweiten Nachmittag aufschreiben, worauf Sie sich geeinigt haben.

  • Zwei zusammenhängende Tage
  • Blick auf die konkreten Streitpunkte
  • Schriftliche Vereinbarung am Ende

Meistens bin ich die letzte Option vor der Trennung. Das müsste nicht so sein: Je früher die strittigen Punkte auf dem Tisch liegen, desto mehr lässt sich noch verhandeln. Und wenn im Vorgespräch deutlich wird, dass eine Therapie für Sie der passendere Weg ist, sage ich Ihnen das. Was ich nicht mache: Scheidungsmediation. Für eine Scheidungsfolgenvereinbarung – Unterhalt, Zugewinn, Sorgerecht – brauchen Sie Anwalt und Notar.

Das Format

Zwei Tage am Stück statt zwölf Abende Diskussion.

Zwischen Terminen im Wochenabstand passiert genau das, was Sie ohnehin kennen: Der Alltag kommt dazwischen, das Gespräch fängt jedes Mal von vorn an. An zwei zusammenhängenden Tagen reißt der Faden nicht ab – was am Vormittag gesagt wurde, trägt am Nachmittag noch.

Wir treffen uns in einem Raum in Hamburg: keine Kinder, keine Termine dazwischen, kein Telefon. Kaffee, Wasser und etwas für zwischendurch stehen bereit, wir arbeiten in Blöcken mit Pausen dazwischen, mittags gehen wir kurz raus. Ich bin die ganze Zeit dabei und sorge dafür, dass es hart werden darf, ohne dass jemand untergeht.

Tag 1, Vormittag

Alles auf den Tisch

Jede:r von Ihnen erklärt sich am Stück, ohne dass die andere Seite dazwischengeht. Ich sorge dafür, dass ankommt, was gemeint war – auch das, was seit Monaten unausgesprochen ist.

Tag 1 & 2

Dahinter schauen

Vorwürfe sind meistens die Verpackung. Wir schauen, was darunter liegt: enttäuschte Erwartungen, alte Verletzungen, unausgesprochene Wünsche. Erst wenn das verstanden ist, tragen Absprachen.

Tag 2, Nachmittag

Vereinbarungen, die halten

Wer macht was, ab wann – und was tun Sie, wenn es doch wieder kippt? Wir formulieren es gemeinsam und schreiben es auf. Sie gehen mit etwas in der Hand nach Hause, nicht mit einem guten Gefühl, das bis Dienstag hält.

„Aber wenn wir über Gefühle reden, eskaliert es doch erst recht.“ Meine Erfahrung ist eine andere: Gefühle sind wie Scheinriesen. Aus der Ferne wirken sie riesig. Werden sie ausgesprochen nähern wir uns und sie wirken kleiner.

Was kostet eine Mediation?

Ein Preis für beide Tage – vorher, nicht hinterher.

Sie zahlen keinen Stundensatz und rechnen nicht mit, wie lange ein Gespräch dauert. Es gibt einen Paketpreis, und der steht vor dem ersten Tag fest.

2.490 €Für beide Tage, inklusive Raum in Hamburg

  • Wenn Sie hälftig teilen1.245 € pro Person
  • Vorgespräch am Telefonkostenfrei

Enthalten sind beide Tage, der Raum, meine Vorbereitung und die schriftliche Vereinbarung am Ende. Als Kleinunternehmer stelle ich ohne Umsatzsteuer in Rechnung.

Wenn das Ihr Budget übersteigt, sagen Sie es im Vorgespräch. Für Paare mit kleinem Einkommen habe ich gestaffelte Sätze – das klären wir vorher und nicht zwischen Tag 1 und Tag 2.

Simon Bergmoser, Mediator in Hamburg

Wer mit Ihnen im Raum sitzt

Moin, ich bin Simon.

Ich bin Mediator in Hamburg und arbeite mit der Klärungshilfe – einer Variante der Mediation, die Konflikte auf der Beziehungsebene klärt, statt sie zu beruhigen. Gelernt habe ich sie 2022 bei Tilman Metzger; im Meisterkurs Transformative Mediation bilde ich mich darin weiter.

Ich bin nicht neutral, sondern allparteilich: Ich kann mich neben jede:n von Ihnen stellen. Wenn jemandem die Worte fehlen, frage ich: „Darf ich mal neben Sie kommen und etwas für Sie sagen?“ Und danach: „Stimmt das so?“ So fällt dem Gegenüber das Hören leichter.

Mitglied im Bundesverband Mediation und im Hamburger Institut für Mediation.

Die wenigsten von uns haben je gelernt, so zu streiten, dass man danach noch gut miteinander kann. Das lässt sich ändern.

Häufige Fragen

Was Paare mich vorab fragen

Paarmediation, und das ist etwas anderes. In einer Paartherapie geht es über einen längeren Zeitraum um Muster, Biografie und das Innenleben Ihrer Beziehung. In der Mediation geht es um die konkreten Streitpunkte und darum, wie Sie damit künftig umgehen: Wir klären, was zwischen Ihnen steht, und halten am Ende fest, was gilt. Zwei Tage, ein abgeschlossenes Ergebnis. Wenn im Vorgespräch deutlich wird, dass eine Therapie für Sie passender wäre, sage ich Ihnen das.
Dann sprechen Sie erst einmal allein mit mir – dafür ist das Vorgespräch da. Mediation ist freiwillig, ich überrede niemanden, und zu den zwei Tagen kommen Sie nur gemeinsam. Was ich aus meiner Arbeit kenne: Wer zunächst widerwillig mitkommt und nur zuhört, will irgendwann selbst verstanden werden – und fängt an zu reden. Es reicht, wenn eine:r anfängt, sich zu erklären.
Weder noch. Ich arbeite nicht auf ein bestimmtes Ergebnis hin. Es geht um Klarheit, nicht um Harmonie – Harmonie als Ziel baut Druck auf. Manche Paare gehen mit Absprachen für das gemeinsame Weiter aus den zwei Tagen. Andere merken, dass eine faire Trennung der ehrlichere Weg ist, und regeln, wie sie künftig miteinander umgehen. Beides ist ein Ergebnis.
Nein. Eine Scheidungsfolgenvereinbarung – Unterhalt, Zugewinn, Versorgungsausgleich, Sorge- und Umgangsrecht – erstelle ich nicht. Dafür brauchen Sie Anwalt und Notar: Aufgesetzt wird sie von Fachanwält:innen für Familienrecht, beurkundet wird sie notariell. Bei mir geht es um das Miteinander: was zwischen Ihnen steht und wie Sie künftig darüber reden. Wenn Sie sich trennen, ist das oft die Voraussetzung dafür, dass die rechtlichen Punkte danach überhaupt verhandelbar sind.
Meine Empfehlung: Abstand. Zwei Hotelzimmer, eine Nacht bei Freunden, ein Abend für sich. Der Abend ist zum Sacken lassen da, nicht zum Weiterverhandeln – ohne mich im Raum rutscht ein Abendgespräch schnell in die alte Schleife, und am zweiten Morgen sitzen Sie müder und weiter auseinander am Tisch. Wenn getrennte Nächte nicht möglich sind, treffen wir am Ende von Tag 1 eine ausdrückliche Abmachung: Das Thema ruht bis zum nächsten Morgen. Diese Abmachung hält erfahrungsgemäß, weil sie beiden recht ist.
Ja. Es gilt die Verschwiegenheit nach dem Mediationsgesetz, zusätzlich unterschreiben wir zu Beginn eine Mediationsvereinbarung, in der die Vertraulichkeit geregelt ist. Was in den zwei Tagen gesagt wird, bleibt im Raum. Am Ende entscheiden Sie beide gemeinsam, was Sie nach außen erzählen.
Eine schriftliche Vereinbarung, die Sie am zweiten Tag gemeinsam formulieren: wer was macht, ab wann – und was Sie tun, wenn es doch wieder kippt. Keine Absichtserklärung, sondern Absprachen, die auch drei Monate später noch gelten. Ich biete auch einen kostenfreien Follow-Up Termin an, in dem Sie die Vereinbarungen besprechen können.

Ehrlich vorab

Kostet es Mut, sich zwei Tage lang aufeinander einzulassen?

Ja

Ist es anstrengend?

Ja

Kann am Ende eine Lösung stehen, mit der Sie beide leben können?

Ja

Der erste Schritt ist ein Telefonat

Sie müssen sich nicht einig sein, um anzurufen.

Im Vorgespräch klären wir in Ruhe, ob die zwei Tage für Sie beide der richtige Weg sind. Kostenfrei, unverbindlich, und Sie können auch erst einmal allein anrufen.

✉︎ hallo@simon-bergmoser.de ☎ 01577 311 7333 📍 Hamburg
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